BDI – wichtige Argumente für ein «Nein»

Bereits in sechs Wochen findet die Abstimmung zur Biodiversitätsinitiative statt. Eine Annahme der Initiative hätte für die Landwirtschaft schwerwiegende Folgen. Klären Sie Ihre Mitmenschen jetzt auf!

Es gibt zahlreiche Argumente, weshalb am 22. September unbedingt ein «Nein» in die Urne gelegt werden soll.

30 Prozent der Landesfläche praktisch unantastbar
Weil die Initiative grosse Flächen in unserem Land zu praktisch unantastbaren Schutzobjekten und -flächen machen will, hat sie massive Auswirkungen auf verschiedenste Bereiche, die Versorgungssicherheit und unsere Abhängigkeit vom Ausland. Pro Natura, als eine Initiantin, hat in einer Ende 2023 veröffentlichen Medienmitteilung kommuniziert, dass in ihren Berechnungen nur 8 Prozent der angepeilten 30 Prozent der Landesfläche ausreichend geschützt sind. Damit fehlt eine Fläche der Grösse der Kantone Bern, Freiburg, Neuenburg und Solothurn zusammen, die sie gezielt für die Förderung der Biodiversität einsetzen wollen.

Schwächung des Berggebiets und des Tourismus
Baukultur sowie eine intakte Natur und Umwelt sind für den Schweizer Tourismus wichtige Pluspunkte, um die Gäste in die Regionen zu locken. Deshalb handelt die Branche bereits heute verantwortungsvoll. Für den Tourismus ist aber auch eine passende und funktionelle Infrastruktur zentral. Die Initiative würde jedoch genau deren Realisierung stark einschränken. Projekte im Zusammenhang mit Tourismusinfrastruktur – insbesondere im Berggebiet – sind schon heute oftmals mit aufwändigen Bewilligungsverfahren und Auflagen verbunden. Da viele Sport- und Freizeitaktivitäten in der Natur stattfinden, gäbe es auch hier neue Einschränkungen durch weitläufig geschützte Gebiete mit eingeschränkter Nutzung.

Damaris Hurschler-Etterlin
Marketing und Kommunikation