Ja zur Energiestrategie 2050

Seit vielen Jahren engagiert sich der BVA für erneuerbare Energien. So wurde dies auch als Schwerpunkt im Leitbild aufgenommen. Die volle Unterstützung der Energiestrategie 2050, die am 21. Mai zur Abstimmung kommt, ist die logische Folge.

Die Bauernfamilien arbeiten mit der Natur und wissen, dass ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen für die kommenden Generationen zentral ist. Deshalb ist es selbstverständlich, auch im Bereich der Energie auf erneuerbare zu setzen und fossile Energien sparsam dort einzusetzen, wo es aktuell noch zu wenig Alternativen gibt. Genau darauf zielt auch die Energiestrategie 2050 ab, über welche am 21. Mai abgestimmt wird.

Hohe Eigenversorgung
Wie bei den Nahrungsmitteln strebt der BVA auch bei der Energie eine möglichst hohe Eigenversorgung aus dem Inland an. Heute liegt der Inlandanteil der Energie lediglich bei 23 % und 65 % der Energie stammt aus fossilen, nicht erneuerbaren Quellen. Über 10 Mia. Franken fliessen damit in klimapolitisch fragwürdige Energien ins Ausland. Mit der Energiestrategie 2050 soll vermehrt im Inland investiert werden, etwa mit dem Gebäudeprogramm oder mit der Förderung erneuerbarer Energien. Der Verbrauch pro Kopf soll mit realistischen Zielen reduziert werden.

Bauern sagen Ja
Wie bereits die Landwirtschaftskammer des Schweizer Bauernverbandes, sagt auch der Vorstand des BVA Ja zur Energiestrategie 2050 und empfiehlt den Bauernfamilien, ein Ja einzulegen.

 

Ralf Bucher
Geschäftsführer