Von „Gut, gibt‘s die Schweizer Bauern“ zu „Schweizer Bauern – Von hier, von Herzen.“
Die Kampagne der Schweizer Bäuerinnen und Bauern läuft seit ihrem Start 1998 unter dem Slogan „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“ und dem dazugehörenden Landwirtschaftskreuz. Der Edelweiss‐Hemdstoff gesellte sich 2006 dazu. Dieser entwickelte sich zum Erkennungszeichen der Kampagne
und prägt seither Werbeartikel, Webseiten sowie das Branding von Betrieben, Messeauftritten und
Events. Nach zwei erfolgreichen Dekaden „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“ entschied der Schwei-zer Bauernverband (SBV), die visuellen Elemente seiner Kampagne einem Facelifting zu unterziehen.
Was steckt hinter dem neuen Auftritt?
Anstelle des bisherigen Kreuzes tritt nun das prägnante „Schweizer Bauern“ in Szene. Die neue
Marke greift das Landschaftsbild auf, das von den Bäuerinnen und Bauern massgeblich mitgeprägt
wird. Wie bei einer Hügellandschaft teilt eine geschwungene Linie die beiden Begriffe.
Die unterschiedlichen Grüntöne geben der Marke eine dreidimensionale Tiefe. „Von hier, von
Herzen“ löst als Slogan „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“ ab. Er beschreibt einerseits die Regiona-lität und den Bezug zu den Produkten („von hier“). Was von hier ist, wurde saisonal produziert und
hat keine langen Transportwege hinter sich. Anderseits beinhaltet der Slogan eine stark emotionale
Komponente: Die Leidenschaft der Bäuerinnen und Bauern, mit der sie tagtäglich die vielfältigen
Leistungen für die Gesellschaft erbringen („von Herzen“). Inhaltlich bleibt das Ziel der „Schweizer
Bauern“-Kampagne unverändert: Die Schweizer Bevölkerung über die Mehrwerte der
einheimischen Produktion informieren und sie motivieren, diese trotz höheren Preisen aus
Überzeugung zu kaufen.
Bäuerinnen und Bauern ersetzen Bauernhoftiere
Neben Marke und Slogan kommt auch die Werbelinie in einem frischen Kleid daher. Anstelle der
Bauernhoftiere im Edelweisshemd rücken neu Bäuerinnen und Bauern aller Altersklassen ins
Zentrum. Sie erklären auf Plakaten und in Videos gleich selber, welche Leistungen sie für die
Schweizer Bevölkerung erbringen und warum sie dies tun. Schliesslich sind sie die authentischsten
Botschafter, wenn es um die Anliegen der Schweizer Landwirtschaft geht. Die ersten zwölf Plakate - je vier Bäuerinnen und Bauern pro Sprachregion - sind ab dem 23. Juli in den Städten und
Agglomerationen zu sehen.
Marina Kindlimann
Fachmitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit